Bärlauch-Pesto

Rezepte

Frühling – ist für mich die schönste Zeit im Jahr, auch wenn sie derzeit von einer dunklen Wolke überschattet ist. Trotz allem können wir raus in die Natur gehen und die Sonne als auch den Bärlauch, der in diesem Jahr gut 2-3 Wochen früher erntereif ist genießen. Die Natur stellt uns großartige Heilkräuter zur Verfügung, wir müssen sie nur erkennen und aufsammeln.

Seine vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen verdankt der Bärlauch nicht nur seinen Mineralstoffen, Vitaminen(z.B. enthalten 100g 3xmehr Vitamin C als die entsprechende Menge Orangen) und Spurenelementen sondern vielmehr den enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen. Zig Tausend verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe sind inzwischen durch die Wissenschaft entdeckt worden. Allen gemeinsam, dass sie sich auf die unterschiedlichste Weise der Gesundheit dienlich erweisen. Manche wirken Blut, Nieren oder Leber reinigend, andere Immun-stärkend oder auch Schleim-lösend bei Lungen- und Bronchialerkrankungen. Sogar antimikrobielle und antiparasitäre Eigenschaften konnten wissenschaftlich belegt werden. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29393867)

Dazu kommt, dass ein Bärlauch-Pesto oder Süppchen äußerst lecker schmeckt. Bitte nur Bärlauch sammeln, wer sich sicher ist, die Pflanze zu erkennen. Ist eigentlich nicht schwierig, trotz allem kommt es in jedem Jahr aufs Neue zu Vergiftungen.
Verwechslungsgefahr besteht mit dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen.
Nur Bärlauch hat jedoch diesen typischen Knoblauch-Geruch hat immer nur 1Blatt pro Stiel, das Maiglöckchen mindestens 2 pro Stiel und die Herbstzeitlose hat überhaupt keinen Stiel. Die Blattunterseite des Bärlauchs ist matt, bei den anderen beiden ist sie glänzend.

Zutaten:
200g Bärlauch gewaschen und geschleudert
100ml Rapsöl oder sehr mildes Olivenöl (wird sonst bitter)
6-8 El Hefeflocken
Pinienkerne (nach Gusto)
1 Tl Meer-oder Steinsalz

Zubereitung:
Die Zutaten in einen Mixer geben und pürieren, nicht zu fein, es dürfen durchaus noch Stückchen erkennbar sein.
In ein Schraubdeckelglas füllen und nochmals mit Öl bedecken.

Schnell, einfach und lecker. Guten Appetit!

Eure Inge